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Dokumentenmanagement

Aareon Archiv Kompakt einführen, ohne die Ablage zweimal zu bauen

Am Ende liegt jedes Dokument dort, wo ihr es sucht: nach festen Indizes abgelegt, mit klaren Berechtigungen und aus der Buchung heraus zu öffnen. Die Arbeit dafür steckt nicht in der Installation, sondern in Ablagestruktur, Indizes und Berechtigungen. Wer das im laufenden Betrieb nachträgt, macht es zweimal.

Typische Dauer: 6 bis 9 Monate

Das Ergebnis

Was ihr danach in der Hand habt

  • Eine Ablage, die nicht nachsortiert werden muss

    Strukturen und Indizes je Dokumentart stehen vor dem Go-Live fest, gemeinsam mit den Fachbereichen entschieden.

  • Jeder sieht, was er sehen darf

    Das Berechtigungskonzept ist aus dem Organigramm abgeleitet, statt aus dem Bauch vergeben.

  • Der Posteingang ist digital

    Barcode-Stempel und Scan-Arbeitsplätze laufen, die Post wird nach festen Regeln an die Fachbereiche verteilt.

  • Dokumente öffnen sich aus der Buchung

    Das DMS ist ans ERP angebunden, Rechnungen sind zehn Jahre nach GoBD aufbewahrt.

Ablauf

Vier Etappen bis zur digitalen Ablage

  1. 01

    Anforderungen und Anbietergespräche

    Bevor über Konfiguration geredet wird, steht der Anforderungskatalog. Er ist später auch die Abnahmegrundlage.

    • Anforderungskatalog je Fachbereich aufnehmen und priorisieren
    • Anforderungen mit dem Anbieter durchgehen und Machbares von Wunsch trennen
    • Der Katalog wird zur Abnahmedatei: Was drinsteht, wird am Ende geprüft
  2. 02

    Ablagestruktur, Indizes und Berechtigungen

    Das Herzstück. Danach ist festgelegt, wo ein Dokument liegt, woran es wiedergefunden wird und wer es sehen darf.

    • Strukturen und Indizes je Dokumentart festlegen, gemeinsam mit den Fachbereichen
    • Berechtigungskonzept je Benutzergruppe, abgeleitet aus dem Organigramm
    • Freigabegrenzen je Benutzer definieren, wo Dokumente Freigaben auslösen
    • Aufbewahrungsfristen berücksichtigen, zehn Jahre für Rechnungen nach GoBD
  3. 03

    Posteingang und Barcode

    Der Punkt, an dem Papier aufhört. Ohne ihn bleibt das DMS ein besseres Laufwerk.

    • Barcode-Stempel und Scan-Arbeitsplätze einrichten
    • Regeln für die Verteilung des Posteingangs an die Fachbereiche
    • Anbindung ans ERP, damit Dokumente aus der Buchung heraus geöffnet werden
  4. 04

    Schulung, Test und Go-Live

    Prozessbasiert geschult, nicht funktionsbasiert. Die Keyuser erstellen die Kurzanleitungen selbst.

    • Systemtests entlang des Anforderungskatalogs
    • Prozessbasierte Schulungen durch den Softwareanbieter, gesteuert von uns
    • Kurzvideos und Klick-Anleitungen durch eure Keyuser
    • Schlussabnahme gegen den Anforderungskatalog

Erfahrungswerte

Woran es in DMS-Projekten meistens hakt

  • Die Ablagestruktur wird zu spät entschieden

    Wer erst nach dem Go-Live merkt, dass ein Index fehlt, sortiert Bestandsdokumente nach. Das ist der teuerste Fehler in solchen Projekten.

  • Berechtigungen werden aus dem Bauch vergeben

    Ohne Ableitung aus dem Organigramm entstehen Sonderfälle, die niemand mehr pflegt.

  • Der Posteingang bleibt analog

    Solange Post weiter verteilt und abgeheftet wird, läuft die digitale Ablage nebenher statt anstelle.

  • Geschult wird die Software, nicht der Ablauf

    Wer eine Funktion kennt, aber nicht den eigenen Prozess darin, arbeitet nach zwei Wochen wieder wie vorher.

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