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Prozess und System

Rechnungen freigeben, ohne sie durchs Haus zu tragen

Am Ende läuft jede Rechnung, ob Papier oder elektronisch, in einer Spur: ausgelesen, im Workflow geprüft und freigegeben, im DMS archiviert und ans ERP zur Buchung übergeben. Kein Beleg wird mehr durchs Haus getragen, und Urlaub stoppt keine Rechnung.

Typische Dauer: 6 bis 9 Monate

Das Ergebnis

Was ihr danach in der Hand habt

  • Eine Spur für alle Rechnungen

    Papierrechnungen mit Barcode und elektronische Rechnungen im Eingangsformat laufen durch denselben Ablauf.

  • Weniger Handarbeit

    Kreditor, Rechnungsnummer, Datum und Beträge werden maschinell ausgelesen und mit den Stammdaten abgeglichen. Nur Unsicheres geht in die Nachbearbeitung.

  • Klare Freigaben mit Vertretung

    Freigabegrenzen je Rolle und eine Vertretungsregelung stehen im Workflow.

  • Belege aus der Buchung heraus

    Archiviert im DMS, zehn Jahre nach GoBD im Eingangsformat, und aus dem ERP heraus zu öffnen.

So läuft die Rechnung durchs Haus

Vom Eingang bis zur Buchung

  1. 01

    Eingang und Erfassung

    Papier und elektronische Rechnungen laufen ab hier in derselben Spur.

    • Papierrechnungen mit Barcode-Stempel versehen und scannen
    • Elektronische Rechnungen im Eingangsformat übernehmen, PDF bleibt PDF
    • Maschinelles Auslesen: Kreditor, Rechnungsnummer, Datum, Leistungsdatum, Netto, Steuer, Brutto
  2. 02

    Abgleich und Nachbearbeitung

    Hier entscheidet sich, wie viel Handarbeit übrig bleibt. Und hier zeigt sich der Zustand eurer Stammdaten.

    • Abgleich der ausgelesenen Daten mit den Kreditorenstammdaten
    • Stammdaten vorher aufräumen: Nummer, Buchungskreis, Anschrift, USt-ID, Länderkennzeichen
    • Was nicht sicher erkannt wurde, geht an einen Nachbearbeitungsplatz statt in die Freigabe
  3. 03

    Prüfung und Freigabe

    Der Teil, den die Fachbereiche merken. Deshalb wird er mit ihnen entworfen, nicht für sie.

    • Sachliche und rechnerische Prüfung im Workflow, mit Vertretungsregelung
    • Freigabegrenzen je Rolle festlegen: wer darf bis wohin freigeben
    • Kontierung und Zuordnung zu Objekt und Einheit
  4. 04

    Archivierung und Buchung

    Am Ende steht ein Beleg, der aus der Buchung heraus zu öffnen ist.

    • Ablage im DMS mit den Indizes aus dem Ablagekonzept
    • Übergabe an das ERP als Buchungsvorschlag oder automatische Buchung
    • Aufbewahrung zehn Jahre nach GoBD, unveränderbar und im Eingangsformat

Erfahrungswerte

Was vorher geklärt sein muss

  • Die Kreditorenstammdaten

    Ohne vollständige Nummer, Buchungskreis, Anschrift und Länderkennzeichen erkennt kein System den Absender zuverlässig. Das ist Vorarbeit, keine Projektaufgabe.

  • Die Freigabegrenzen

    Wer darf bis zu welchem Betrag freigeben, und wer springt bei Abwesenheit ein? Ungeklärt bleibt der Workflow stehen.

  • Die Aufbewahrung

    Elektronische Rechnungen müssen im Eingangsformat aufbewahrt werden. Ein Ausdruck genügt nicht, auch nicht zusätzlich zur Datei.

  • Die Vertretungsregelung

    Urlaub darf keine Rechnung stoppen. Das gehört in den Prozess, nicht in eine Absprache auf dem Flur.

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